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Absehbare Entlastung für Westhofen

Landespolitik

Ortsumgehung L425 auf Prioritätenliste des Landes / Planungszeit und Baubeginn weiterhin offen

Als eine von landesweit insgesamt 17 priorisierten Entlastungsstraßen soll die Ortsumgehung L425 Westhofen in den kommenden Jahren endlich zur Baureife gebracht werden. Damit kommt das Land einem Antrag der SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp nach, indem die rheinhessische Abgeordnete unter anderen die akute Verkehrsbelastung und damit verbundene Gefahrenstellen im Ortskern der Wonnegaugemeinde hervorhebt. Wann mit dem eigentlichen Bau der Umgehungsstraße begonnen werden kann, will Anklam-Trapp nun mit dem zuständigen Ministerium klären.

„Westhofen und die Region brauchen diese Ortsumgehung, denn die Menschen leiden seit Jahren unter den Folgen des stark angestiegenen Durchgangsverkehrs entlang den engen Straßen im Ortskern“, bekräftigt Anklam-Trapp. Umso mehr freue sie sich, dass es unter anderem durch das beharrliche Engagement des Westhofener Gemeinderates um Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger sowie der Unterstützung von Landrat Ernst-Walter Görisch gelungen sei, die Straßenbaumaßnahme auf die Prioritätenliste des Landes zu setzen. Insgesamt stünden im Landeshaushalt 2017/2018 rund 120 Millionen Euro für den Landesstraßenbau zur Verfügung, davon 95 Millionen Euro reine Baumittel.

Sobald das Baurecht für die neue Umgehungsstraße vorliege, werde diese in das Landesbauprogramm aufgenommen, um mit dem Bau beginnen zu können. Wann das genau der Fall sein wird, will Anklam-Trapp nun mit den zuständigen Stellen erörtern. „In der Regel wird für eine neue Ortsumgehung von einem Planungszeitraum von rund 10 bis 15 Jahren von Planungsbeginn bis zur Erlangung des Baurechtes ausgegangen“, erklärt die Abgeordnete. Da beim Landesbetrieb Mobilität allerdings insgesamt 76 neue Ingenieursstellen geschaffen wurden, um eine höhere Zahl von Bauvorhaben planen zu können, hofft Anklam-Trapp auf einen beschleunigten Projektfortgang.

Foto: MdL Anklam-Tapp gemeinsam mit dem damals zuständigen Staatssekretär Günter Kern, Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger sowie Vertretern der Ortsgemeinde Westhofen bei einer Begehung der Engstelle im Ortskern im vergangenen Jahr.

 

Homepage Kathrin Anklam-Trapp