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SPD klar vor CDU. Grüne stürzen ab.

Landespolitik

Wahlerfolg für Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz: Ihre SPD liegt laut Hochrechnungen vor der CDU. Die AfD wird drittstärkste Partei. Der FDP gelingt ein Comeback, die Grünen fallen tief.
 
Die Wähler in Rheinland-Pfalz geben Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) den Vorzug vor ihrer Herausforderin Julia Klöckner von der CDU. Für eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition wird es ersten Hochrechnungen zufolge nicht reichen. Bei den Grünen ist sogar fraglich, ob sie überhaupt wieder in den Mainzer Landtag einziehen.

 

Der ARD-Hochrechnung zufolge liegt die SPD bei 36,3 Prozent (ZDF: 36,5) und gewinnt damit 1,1 Prozentpunkte hinzu. Die CDU kommt auf 31,7 Prozent (ZDF: 32,4), das beduetet ein Minus von 3,2 Prozentpunkten.

Die AfD holt demnach 12,3 Prozent (ZDF: 12,3). Damit wären die Rechtspopulisten drittstärkste Kraft. Die FDP schafft mit 6,1 Prozent (ZDF: 6,1) den Wiedereinzug ins Parlament.

Die Grünen erleben als Juniorpartner in der Mainzer Regierungskoalition ein Debakel: Der Partei werden 5,2 Prozent prognostiziert, das wäre ein Minus von mehr als zehn Prozentpunkten. Die Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF sieht die Partei nur bei fünf Prozent. Die Linkspartei scheitert unter drei Prozent in den Hochrechnungen von ARD und ZDF klar an der Fünfprozenthürde.

Die Wahlbeteiligung stieg in Rheinland-Pfalz deutlich an: Sie lag mit vorläufig 71,5 Prozent im Vergleich zu 2011 um rund zehn Prozentpunkte höher.

Für Ministerpräsidentin Dreyer verlief der Schlussspurt im Wahlkampf erfolgreich. Ihre Partei habe "bis in die letzte Minute gekämpft", sagte Dreyer in einer ersten Reaktion in der ARD. SPD-Vizevorsitzender Ralf Stegner lobte die Aufholjagd seiner Partei an Rhein und Mosel, er sehe "einen klaren Auftrag zur Regierungsbildung" an Dreyer.

 

Julia Klöckner: "Wir sind da, wir sind wach"

CDU-Herausforderin Julia Klöckner sagte am Sonntagabend, die CDU haben ein Ziel erreicht und das sei gewesen, Rot-Grün abzuwählen. Der Absturz der Grünen macht eine Neuauflage der bisherigen Koalition nach ersten Hochrechnungen unmöglich.

Auch Klöckner sieht den Auftrag zur Regierungsbildung bei der Amtsinhaberin Dreyer. Die müsse nun "eine stabile Regierung bilden". Klöckner fügte hinzu: "Wir sind da, wir sind wach."

Quelle:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahl-in-rheinland-pfalz-spd-gewinnt-afd-drittstaerkste-partei-a-1082076.html

 

 
 

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