SPD Unterbezirk Alzey-Worms


Der Landkreis mit Zukunft!

Wahl der Beigeordneten am Wählerwillen vorbei

Pressemitteilung

CDU und FWG setzen ihre Kandidaten gemeinsam durch. Ortsbürgermeister Fehlinger holt sich den abgewählten Altbürgermeister Hans-Werner Balz als Stellvertreter ins Boot.

 

Am Abend des 14.08.2019 fand im Sitzungssaal des Bürgerhauses die konstituierende Sitzung des neuen Ortsgemeinderates statt.

Im Vorfeld hatten sich die CDU und FWG verabredet und auf Hans-Werner Balz (FWG) als 1ten Beigeordneten, Horst Lepold (CDU) als 2ten Beigeordneten und Bianca Schuch (CDU) als 3te Beigeordnete als gemeinsame Kandidaten für die Beigeordneten Wahl verständigt. Hierfür wurde bereits vor der Wahl ein Koalitionsvertrag geschlossen.

Und genau dieses Bündnis sorgte dann auch in den drei Wahlgängen für die nötigen Stimmen dieser Kandidaten, und damit zur Ernennung dieser.

 

So mussten sich unsere Gegenkandidaten Marco Moser für den 1ten Beigeordneten, Willi Nolte für den 2ten Beigeordneten und Dieter Klein für den 3ten Beigeordneten geschlagen geben. Mit Marco Moser wurde die Chance verpasst eine junge Generation in den Gemeindevorstand zu berufen. Durch diese Wahl ist ein generationen- und parteiübergreifendes gemeinsames Arbeiten verhindert worden.

 

Zudem wurde uns, als Partei mit +5,20% Zuwachs kein Angebot von Seiten der CDU bzgl. eines Beigeordneten und damit einer Mitverantwortung im Ortsvorstand gemacht.

Die SPD-Fraktion bedauert es sehr, dass bei dieser Wahl weder die gute Arbeit des langjährigen Beigeordneten, Manfred Balz, (10 Jahre Beigeordneter) - der sich mit viel Leidenschaft und Engagement für Westhofen eingesetzt hat -, noch der aus dem Kommunalwahlergebnis ersichtliche Wählerwille berücksichtigt wurden.

 

Ein wahrscheinlich noch nie da gewesener Vorgang in der Westhofener Ortspolitik: ein vor 10 Jahren abgewählter Ortsbürgermeister wird zum Mehrheitsbeschaffer seines ehemaligen Konkurrenten, und dafür mit dem Amt des 1ten Beigeordneten belohnt. Dies dürfte auch bei vielen Wählerinnen und Wähler auf Unverständnis stoßen. Welche Interessen hier im Vordergrund stehen bleibt offen.

 

Doch bei aller Enttäuschung über das Verfahren im Vorfeld der Wahl der Beigeordneten und über den bisherigen Koalitionspartner CDU, mit dem die SPD über 10 Jahre gut zusammengearbeitet hat, werden wir natürlich weiterhin unser Möglichstes tun und Sie im Gemeinderat bestmöglich vertreten.  

Die SPD-Fraktion wird sich durch das Wahlergebnis selbstverständlich nicht unterkriegen lassen und weiter das machen, was die Partei auch auszeichnet: Eine bürgernahe und sachorientierte Politik für alle Westhofenerinnen und Westhofener. Darauf können Sie sich verlassen!

 
 

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